… und auch weniger kuriose Kleidungsstücke lernten die Schülerinnen und Schüler des Religionskurses der Klassen 8a und 8e am Dienstag (25.02.) kennen: In den letzten Wochen haben sie sich im Religionsunterricht unter dem Thema „Zwischen Fast food und Müllsammeln – verantwortlich leben und handeln“ unter anderem mit den Auswirkungen der Textilindustrie auf Mensch und Umwelt befasst und alternative Konsumhaltungen entwickelt. Wie fair produzierte Textilien mit möglichst kleinem ökologischen Fußabdruck im Südviertel an den Mann und die Frau gebracht werden, erfuhren sie nun beim Besuch des Geschäftes „Frau Többen“ auf der Hammer Straße: Die gleichnamige Inhaberin erklärte ihre Motivation, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen, genauso wie Möglichkeiten, Textilien mit fairen Lieferketten zu erkennen – und natürlich, wie Schuhe aus Ananas hergestellt werden.
Was bleibt? Wer en vogue bleiben will, braucht vielleicht doch nicht alle drei Wochen eine neue Fast-fashion-Kollektion.
M. Willebrand