Ausgehend von dem Deutschlandfunk-Podcast der Historikerin Leonie Schöler zu den Tagebüchern des Wissenschaftlers Victor Klemperer haben wir zunächst untersucht, wie in den Jahren 1918-1945 Ausgrenzung und Antisemitismus die Sprache veränderten und mehr und mehr gesellschaftliche Räume prägten.
In einem weiteren Schritt hat unser Kurs heutige Diskussionen in den Blick genommen - anhand der „Chronik der laufenden Entgleisungen“ des Schriftstellers Thomas Köck. Dieser hat in seinem Tagebuch die Entwicklungen der Jahre 2023 und 2024 in Deutschland und Österreich sprachkritisch beleuchtet. Er zeigt darin, wie rechtspopulistisches Sprechen in der unmittelbaren Vergangenheit gesellschaftliche Räume besetzt hat. Beide Tagebuchaufzeichnungen haben wir zum Teil durch eigene Gedanken und Reflexionen ergänzt – und daraus eine kleine Ausstellung zusammengestellt.
Ihr findet sie im Foyer vor dem Lehrerzimmer - Herzliche Einladung zum Lesen, Nachdenken, Mitdenken.
Für den Zusatzkurs Geschichte: D. Gels